Am Samstag geht der TSV Friedberg als frisch gebackener Pokalsieger in sein letztes Spiel des Jahres. Für den Gewinner der Trophäe des bayerischen Verbandes ist das Heimspiel gegen Waldbüttelbrunn die nächste Bewährungsprobe. Der Anpfiff ist um 20 Uhr.

Schon beim Pokalendturnier am vergangenen Wochenende fehlte Fabian Abstreiter mit einer Knieverletzung. Der Friedberger Topscorer hat es in dieser Woche im Training aber wieder probiert. Die Einschränkungen durch seine Blessur sind nicht so groß, vielleicht reicht es am Samstag wieder zu einem Einsatz. Aber der TSV hat gezeigt, dass er auch ohne seinen Abwehrchef eine gute Mannschaft auf das Parkett bringen kann. Der Pokalsieg war für die Herzogstädter ein großer Triumph, der ihnen viel Selbstvertrauen mitgegeben hat für das Duell gegen den Vierten am Samstag.

Waldbüttelbrunn ist eigentlich jedes Jahr mit in der Verlosung, wenn es darum geht, im Vorfeld der Saison einen Aufstiegsfavoriten auszumachen. Mehrmals verpassten die Unterfranken die Meisterschaft nur relativ knapp, sie belegen seit Jahren konstant Spitzenplätze in der Bayernliga. Auch in dieser Saison sind sie zwei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde vorne platziert. Als Vierter haben sie momentan zwei Zähler Vorsprung auf den TSV.

Friedberg will seinen Fans einen guten Abschluss des Handballjahres bieten. Während auswärts nicht immer alles nach Plan verlief, sind die Herzogstädter in eigener Halle nur einmal bezwungen worden, und das vom souveränen Spitzenreiter Erlangen – Bruck. Alle anderen Spiele in der TSV – Halle konnte Friedberg für sich entscheiden.

Trainer Mirko Pesic hofft auf eine Verlängerung dieser Serie: „Wir werden all die Leidenschaft und den Einsatz aus dem Pokalfinale brauchen, uns erwartet eine starke Mannschaft. Die Jungs sind aber sehr motiviert, schließlich ist es für uns das letzte Spiel des Jahres und wir wollen unseren Fans einen guten Abschluss bieten.“

Domenico Giannino (gia)