Das nächste Spiel sieht die Friedberger Erste ersatzgeschwächt. Am Samstag ab 18 Uhr geht es zum Drittliga – Absteiger Erlangen – Bruck, aber die Handballer werden nicht mit ihrer Bestbesetzung antreten können.

Eine Krankheitswelle hat verhindert, dass die Friedberger mit dem gesamten Kader trainieren konnten. Mehrere Spieler sind angeschlagen, noch ist nicht völlig sicher, wer alles am Samstag in Erlangen dabei sein wird. Der Absteiger aus der 3. Liga ist auch darum klar favorisiert.

Bruck hat zuletzt jedoch nicht immer die gewünschten Ergebnisse erzielen können. Die Franken haben einige Abgänge zu verzeichnen, nachdem es für sie nach dem Aufstieg im Frühjahr 2018 gleich wieder zurück ging in die Bayernliga. Schon am ersten Spieltag verlor man gegen den Tabellenführer Landshut, auch die beiden Unentschieden gegen Waldbüttelbrunn und Bayreuth haben die Franken zurückgeworfen. Am vergangenen Wochenende gewann Erlangen – Bruck knapp bei HT München und ist momentan Fünfter.

Die Franken sind stark im Gegenstoß, darum muss beim TSV die Rückwärtsbewegung passen. Zudem dürfen sich die Handballer nicht erneut so viele leichte Ballverluste erlauben wie bei der Niederlage gegen Coburg 2 vor Wochenfrist.

Diese beendete die kleine Siegesserie, mit welcher die Friedberger nach dem verpatzten Saisonstart in die Bayernliga wieder etwas Boden gut gemacht hatten. Der Zehnte wird sich aber gegen den stark besetzten Gegner aus Erlangen schwer tun, gerade angesichts der angespannten Personalsituation.

„Leider fehlen uns gegen den nächsten starken Gegner etwas die Optionen“, sagte Trainerin Christina Seidel. „Einige meiner Spieler haben in der letzten Woche erkrankt oder wegen einiger Blessuren das Training verpasst. Erlangen hat nach dem Abstieg eine neu formierte Mannschaft, die aber dennoch gut besetzt ist. Keinesfalls dürfen wir uns da wieder so fehlerhaft präsentieren wie am letzten Samstag gegen Coburg.“

 

Domenico Giannino