Beim Tabellennachbarn sind die Friedberger Handballer am Samstag zu Gast. Ab 20 Uhr geht es für sie in der Bayernliga um zwei ganz wichtige Punkte gegen HT München.

Dieser Verein entstand vor der vergangenen Saison aus einem Zusammenschluss von Taufkirchen und Unterhaching. In diese Spielzeit ging er mit einem neuen Trainer. Nach der äußerst unglücklichen Niederlage in Derby gegen Anzing, als HT in allerletzter Sekunde einen hohen Vorsprung noch aus der Hand gab und mit 21:22 verlor, gab es da aber bereits wieder einen Wechsel. Seit Ende Oktober haben die früheren Spieler Friedrich Stoller und Thomas Schibschid die Verantwortung.

Seitdem gab es für HT München einen Zähler. Gegen Waldbüttelbrunn machten es die Oberbayern besser als der TSV. Diesem Achtungserfolg folgten aber zwei Niederlagen gegen Bayreuth und Landshut. HT konnte aber gegen den Tabellenführer aus Franken lange gut mithalten, überhaupt verloren die Münchner viele ihrer Spiele nur sehr knapp und unglücklich. Somit stehen sie mit einem Punkt Rückstand auf Friedberg auf Rang elf in der Bayernliga.

Darum kommt diesem Spiel eine große Bedeutung zu. Die Herzogstädter würden im Falle einer Niederlage den nächsten Platz einbüßen und dem Tabellenende gefährlich nahe kommen. Da hilft es nicht, dass einige Spieler erkrankt sind und angeschlagen in die Begegnung gehen. Dennoch hofft der TSV, dass er denselben Kader wie für das letzte Spiel zur Verfügung haben wird.

Trainerin Christina Seidel erwartet ein schweres Spiel: „Unser nächster Gegner hat sich in vielen Spielen gut verkauft und dann nur knapp verloren. Wir wissen, dass wir auf eine Mannschaft mit hoher Qualität treffen. Für beide geht es um sehr viel. Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, um in München bestehen zu können.“

 

Domenico Giannino