Zum Auftakt der Bayernliga gab es einen klaren 30:20 (15:7) Erfolg für die Friedberger A – Jugend. Die zweite Vertretung des HC Erlangen war am Samstag in der TSV – Halle chancenlos.

Die erste Mannschaft der Franken ist in der Ost – Staffel der A – Jugendbundesliga am Start, die zweite Garde des Bundesligisten war am Samstag beim TSV Friedberg zu Gast. Die Herzogstädter brannten nach einer langen Vorbereitung auf den Saisonauftakt. Doch in den ersten zehn Minuten der Partie war erst einmal vorsichtiges Abtasten angesagt, der TSV war erst mit 3:2 in Front.

Die Abwehr steigerte sich aber in der Folge. Gegen die zunehmend ideenlosen Franken holten sich die Friedberger mehrfach den Ball. Zudem hatte Raphael Karl im Tor einen Sahnetag erwischt und zeigte viele gute Paraden. Zudem konnte er sich gegen die Gäste gleich dreimal in die Torschützenliste eintragen, da diese oft den Keeper für einen zusätzlichen Angreifer opferten.

Auch das Positionsspiel lief jetzt besser, vor allem Henri Häusler und Misel Hrgic gelang viel. Zur Pause stand es bereits 15:7 für den TSV.

Im zweiten Durchgang geriet der Friedberger Vorsprung nicht mehr in Gefahr. Erlangen kam gegen das körperbetonte Spiel der Gastgeber kaum einmal zum Zug. Friedberg war jetzt in allen Belangen überlegen, nur der starke Gästetorwart verhinderte, dass sich der TSV auf mehr als zehn Treffer absetzen konnte.

Kurz vor dem Ende riss plötzlich etwas der Faden im Spiel der Herzogstädter, die den Gegner jetzt nochmals auf 26:19 herankommen ließen. Aber nach einer Auszeit der Trainerin Sandy Mair war die Konzentration wieder da. Die Friedberger A – Jugend machte danach drei Tore in Folge und gewann schließlich ihr erstes Saisonspiel in der Bayernliga mit 30:20 (15:7).

„Mit dem Sieg bin ich natürlich zufrieden“, freute sich Mair. „Insgesamt war unsere Leistung heute gut, aber wenn wir uns besser konzentrieren, gewinnen wir noch höher. Schon im nächsten Spiel wartet mit Königsbrunn ein Gegner, der mit uns körperlich besser mithalten kann als die Erlanger Zweite. Dann müssen wir uns sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nochmals steigern.“

 

Karl (3); Kiehstaller; Häusler (7); Hrgic (6/1); Müller (1); Bauer; Braun; Salopek (2); Geisreither; Link (4); Lugauer (3); Cada (1); Porterfield (3).

 

Domenico Giannino